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Papers, Inhalt & Infrastruktur - Alles zum Selberdrehen

Kategorien Papers, Inhalt & Infrastruktur - Alles zum Selberdrehen

Was braucht man alles zum Selberdrehen? Filter, Filtertips, Blunts, Zigarettenpapier, Drehmaschinen, Zigarettenpapier - dann kann man mit der heimischen Glimmstängelfertigung beginnen.Der Inhalt ist dann noch die Frage: Meistens ist Tabak in den Selbstgedrehten, aber klassischerweise geraucht wurden auch andere Pflanzenbestandteile aller Art. Kräutermühlen bzw. Grinder dürfen da nicht fehlen, wenn man sich sein Rauchwerk aus selbst gesammelten Kräutern von Wald, Wiesen und Flur anmischt.

Infos für Umsteiger, Einsteiger und Aufsteiger

Nicht nur Umsteiger, die aus Kostengründen von der fertigen Kippe auf Selbstgedrehtes wechseln möchten, auch für langjährige "Kurbler" ist es teilweise sehr schwer, den Überblick über Drehtechniken, Zubehör und verschiedene Arten von Zigarettenpapier zu behalten und vor allem sich die Unterschiede konkret vor Augen zu halten. Oftmals bleibt man einfach beim angestammten Paper aus den Rookietagen und beäugt Neuerungen eher mit konservativem Misstrauen. Da Letzteres niemals der beste Weg zur Erleuchtung sein kann, möchten wir an dieser Stelle einige Grundinformationen zum Thema loswerden.

Papers oder Drehpapier

An Zigarettenpapier, neudeutsch Papers, kommt man beim Drehen von Zigaretten schwer vorbei. Vielen Geniessern ist es wichtig, dass man nicht nur Papier raucht, sondern der Tabakgenuss möglichst unverdorben bleibt. Vollkommen papierlos rauchen ist aber nur in einer Pfeife möglich, die aber freilich auch wieder ihre eigene Note beisteuert und überhaupt einem gänzlich anderen Rauchcharakter zuzuordnen ist als die drehübliche Zigarette. Das optimale Zigarettenpapier hat leicht zu verarbeiten zu sein und dezent in den eigenen Verbrennungseigenschaften.

Zu diesem Zweck gibt es Papers quasi in allen möglichen Dicken und Längen und auch aus verschiedenen Materialien. Naturbelassenes Hanfzigarettenpapier ist beispielsweise in alternativen Kreisen beliebt, da Hanf Papers zu ökologisch angebautem Fair Trade Tabak freilich eher passen als mit giftgrüner Flamme und dumpfen Reifengeruch abbrennende Papers aus der Chemiegrube eines autoritär regierten Schwellenlandes.

Nicht gerade wenig Know How fließt in die Herstellung von Zigarettenpapier. Schließlich will man ein Produkt, dass mit einer genau festgelegten Geschwindigkeit verbrennen soll, nicht kokeln soll wie normales Papier (normales Papier schwärzt und fällt dann in Fetzen auseinander, nicht gerade eine erwünschte Sauerei, wenn einem das prä-aschale Papier und teils brennende Tabakreste auf die Kleidung fallen), geschmacksneutral und möglichst verarbeitungsfreundlich sein soll. Nicht zu vergessen, die selben Kriterien müssen auch für die Gummierung gelten. Gesundheitlich unbedenklicher Klebstoff, ohne Geruch oder Geschmack, ohne an der Lippe hängenzubleiben, aber dennoch die Zigarette zusammenzuhalten, ist gefragt. Wenn als i-Tüpfelchen auch noch Umweltverträglichkeit und Fairness in Produktion, Transport und Verkauf das Produkt vollenden sollen, wird einem klar wieviel Wissen auch in den vermeintlich simpelsten Produkten stecken.

Die Zigarette selbst gibt es erst relativ kurz; sie soll von Kanonieren erfunden worden sein, die in den Feuerpausen aus dem Luntenpapier kleine "Zigarren" oder eben Zigaretten gedreht haben. Zigarren kennt man vor allem aus Südamerika und der Karibik, aber auch dort wurde ursprünglich Kräuterzigarren gedreht aus ganzen Blättern, erst spät wurde die Zigarre aus Tabak eingeführt.

Filter und Tips

Der Filter Tip ist eine Alternative zum selbstgebastelten Filter aus Pappe bzw. einem normalen, handelsüblichen Filter. Der Vorteil gegenüber filterlosem Rauchen ist natürlich, dass man es durch die Filter Tips vermeidet, den Tabak direkt an die Lippen zu bekommen und das fertige Rauchprodukt gut halten zu können, aber auch schon das Drehen bzw. Bauen wird in gewissem Maße erleichtert. Es gibt einen gewissen Unterschied zwischen normalen Zigarettenfiltern und Filter Tips: Filter Tips filtern zwar kaum Schadstoffe aus dem Rauch, Zigarettenfilter entfernen aber eventuell auch erwünschte Wirkstoffe, die beim Zug an der Zigarette die Lunge betreten.

Gegenüber der Eigenbauvariante, also dem Filtertips basteln, (zum Beispiel aus einer Zigarettenschachtel) haben die gekauften Filtertips den Vorteil, dass sie aus dünnerem Karton gemacht sind und sich so leichter und runder verarbeiten lassen. Zigaretten-Filter wiederum gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, die sich in Größe, Material und Filterwirkung unterscheiden. Die Standardausführung sind die kleinen weißen Filter im 100er-Päckchen, die es von beinahe allen namhaften Herstellern gibt. Damit ist aber noch lange nicht das Ende der Produkpalette erreicht. Es gibt spezielle Aktivkohlefilter, die einen größeren Teil des Kondensats herausfiltern, ähnlich denen, die man in Tabakpfeifen einsteckt.

Die Spitze des Tabakberges stellen dann wiederverwertbare Eindrehfilter aus Edelstahl oder Aluminium dar. Sie erleichtern das Drehen durch ihre Stabilität ungemein und haben den selben Effekt wie Filter Tips.
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