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Zigarren - die Vorläufer der Blunts und deren Herstellung

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Wer selbst dreht, käme sicherlich nicht auf die Idee, sich aus Tabakblättern eine Zigarre selbst zu rollen - aber diese traditionsreiche Form des Rauchens ist vor allem im karibischen und südamerikanischen Raum durchaus verbreiteter als die selbstgedrehte Kippe. Für zeitgenössische Raucher ist sicherlich der Blunt die Ausformung des Tabakblattes, die noch am häufigsten Anwendung findet. Historisch gesehen stammt der Blunt aber eindeutig von der Zigarre ab - als insgeheim mit Kräutern gefüllter Stumpen in den Jazzclubs von New York.

Zigarrenformen und -Arten

Es gibt Zigarren in den verschiedensten Formen und Ausgaben. Man unterscheidet zum einen die Short- und die Longfiller-Zigarren. Während die Shortfiller mit Tabakteilen und -stücken gefüllt sind, bestehen die Longfiller-Zigarren aus ganzen Tabakblättern. Auf Grund der Blätter-Füllung ist diese Zigarrenart bereits sehr stabil und muss nur noch mit einem Deckblatt umrollt werden. Die Shortfiller hingegen werden zuerst mit einem Umblatt versehen, bevor das Deckblatt sie umgibt. Während es sich bei der Shortfiller um eine sehr verbreitete und erschwingliche Zigarren-Form handelt, muss für Longfillers schon tiefer in die Tasche gegriffen werden. Denn im Gegensatz zu Shortfillers werden sie ausschließlich per Hand gerollt.

Da die Longfillers also zu einer recht kostbaren Zigarrenart zählen, sollte man sie dementsprechend sorgfältig aufbewahren. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Behältnisse, Humidore genannt. In diesen können die Zigarren, die eine bestimmte Luftfeuchtigkeit und Temperatur benötigen, aufbewahrt werden. Die Shortfillers benötigen einen solchen Humidor nicht, sie können ohne Probleme trocken gelagert werden. Allerdings gibt es vereinzelt auch karibische Shortfiller-Zigarren, die luftfeuchte Lagerung benötigen.

Während man also diese zwei Zigarrenformen kennt, gibt es weiterhin noch die unterschiedlichsten Zigarrenarten. So kennt man zum einen die Corona-Zigarren. Diese haben einen flachen, runden Kopf und eine gerade Form. Weiterhin gibt es die Robusto-Zigarre. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dieser Zigarrenart um eine recht kurze, aber dicke Zigarrenform. Bekannt sind noch viele andere Sorten, wie beispielsweise die dünnere Panatela-Zigarre und die Figurado, die in ihrer Form recht unterschiedlich ist. So ist sogar eine Zigarrenart im Handel, welche den Namen Churchill trägt. Diese Marke entstand in Anlehnung auf den glühenden Zigarrenverehrer Winston Churchill. Eine weitere Unterart der Zigarre stellen die länglichen und schmalen Zigarillos dar. Diese werden in den verschiedensten Geschmacksrichtungen verkauft und sind wesentlich milder und bekömmlicher als 'echte' Zigarren.

Gerollte Tabakblätter statt gedrehter Papierblättchen - Zigarrenherstellung

Eine Zigarre per Hand herzustellen erfordert viel Zeit und Geduld. So müssen zuerst die Tabakblätter geerntet werden. Man unterscheidet zwei verschiedene Arten des Tabaks: den 'bedeckten Tabak' und den 'Tabak der Sonne'. Während der Sonnentabak in den Tropen heranwächst, wird der bedeckte Tabak abgedeckt und so vor dem Sonneneinfluss geschützt. Die Blätter des bedeckten Tabaks werden auf Grund ihres fehlenden Geschmacks nur zur Herstellung von Zigarren-Deckblättern verwendet.

Die abgeernteten Tabakblätter werden jedoch nicht gleich verarbeitet, sondern einem künstlichen Reifungsprozess unterzogen, der mehrere Tage andauert. Haben die Blätter schließlich den geeigneten Reifestand erreicht, werden sie fermentiert. Dieser Vorgang ist entscheident für den späteren Geschmack des Tabaks. Erst wenn man die Mittelrippen der Blätter entfernt hat und die Blätter erneut fermentiert wurden, kann der Vorgang des Zigarrenrollens beginnen.

Bevor man mit dem Zigarrenrollen beginnt, muss man sich für die richtige Mischung der Tabaksorten entscheiden. Denn die gemischten Tabaksorten sind für den späteren Geschmack der Zigarre verantwortlich. Für die Mischung der Zigarre verwendet man ausschließlich den sonnengereiften Tabak, der aus drei verschiedenen Sorten besteht. Diese Tabaksorten werden nun fein säuberlich zusammengefaltet. Besonders der Vorgang des Zusammenfaltens erfordert sehr viel Geschick, denn die gleichmäßige Faltung ist entscheident dafür, ob eine Zigarre gerade abbrennt. Nun wird die Zigarrenmischung in ein Umblatt gerollt und in Form gebracht.

Die jetzt vorhandene Zigarren-Puppe ist allerdings noch nicht vollendet. So wird sie im nächsten Schritt in ein Deckblatt gerollt. Für diesen Vorgang benötigt man erfahrende Zigarrenwickler, da die Zigarre ordentlich gerollt werden muss und das Deckblatt sehr sorgfältig behandelt werden sollte. Am Kopf der Zigarre wird das Deckblatt schließlich festgeklebt, denn hier wird später das Mundstück sein. Jetzt ist der eigentliche Vorgang des Zigarrenrollens beendet. Doch jede einzelne Zigarre wird lange kontrolliert, bevor sie als gut befunden wird. Hat die Zigarre die strenge Prüfung gut überstanden, muss sie allerdings noch für einige Zeit gelagert werden. Die Länge der Lagerdauer ist abhängig von der Qualität der Zigarre. Die schließlich verpackten Zigarren müssen noch eine weitere Kontrolle überstehen, erst dann dürfen sie auf den Markt gelangen. Man sieht also, der Weg einer Zigarre ist lang und beschwerlich.
Zigarre ist nicht gleich Zigarre. So gibt es Zigarren in den verschiedensten Formen und Ausgaben. Man unterscheidet zum einen die Short- und die Longfiller-Zigarren. Während die Shortfiller-Zigarren mit Tabakteilen und -stücken gefüllt sind, bestehen die Longfiller-Zigarren aus ganzen Tabakblättern. Auf Grund der Blätter-Füllung ist diese Zigarrenart bereits sehr stabil und muss nur noch mit einem Deckblatt umrollt werden. Die Shortfiller hingegen werden zuerst mit einem Umblatt versehen, bevor das Deckblatt sie umgibt. Während es sich bei der Shortfiller-Zigarre um eine sehr verbreitete und erschwingliche Zigarren-Form handelt, muss für Longfillers schon tiefer in die Tasche gegriffen werden. Denn im Gegensatz zu Shortfillers werden sie ausschließlich per Hand gerollt.

Da die Longfillers also zu einer recht kostbaren Zigarrenart zählen, sollte man sie dementsprechend sorgfältig aufbewahren. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Behältnisse, Humidore genannt. In diesen können die Zigarren, die eine bestimmte Luftfeuchtigkeit und Temperatur benötigen, aufbewahrt werden. Die Shortfillers benötigen einen solchen Humidor nicht, sie können ohne Probleme trocken gelagert werden. Allerdings gibt es vereinzelt auch karibische Shortfiller-Zigarren, die luftfeuchte Lagerung benötigen.

Während man also diese zwei Zigarrenformen kennt, gibt es weiterhin noch die unterschiedlichsten Zigarrenarten. So kennt man zum einen die Corona-Zigarren. Diese haben einen flachen, runden Kopf und eine gerade Form. Weiterhin gibt es die Robusto-Zigarre. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dieser Zigarrenart um eine recht kurze, aber dicke Zigarrenform. Bekannt sind noch viele andere Sorten, wie beispielsweise die dünnere Panatela-Zigarre und die Figurado, die in ihrer Form recht unterschiedlich ist. So ist sogar eine Zigarrenart im Handel, welche den Namen Churchill trägt. Diese Marke entstand in Anlehnung auf den glühenden Zigarrenverehrer Winston Churchill. Eine weitere Unterart der Zigarre stellen die länglichen und schmalen Zigarillos dar. Diese werden in den verschiedensten Geschmacksrichtungen verkauft und sind wesentlich milder und bekömmlicher als 'echte' Zigarren.
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